Es gibt Momente, in denen ein Hotel mehr ist als nur eine Unterkunft – und Château Royal ist genau das. Genau diese Magie wollten Stephan Landwehr und sein Team einfangen, als sie dieses Projekt ersannen. Es ist eine Hommage an die pulsierende Kreativszene und die Menschen, die die Stadt geformt haben.
Stephan Landwehr, der sich als Mitbegründer des legendären Grill Royal und Kunstsammler und bereits einen Namen gemacht hat, verwirklichte mit Château Royal einen lang gehegten Traum. Für Landwehr und seine Partner war die Idee eines Hotels weniger ein wirtschaftliches Projekt als vielmehr ein organisches Wachstum ihrer jahrzehntelangen Freundschaften und Kollaborationen im kreativen Netzwerk Berlins. Von Anfang an wurde Château Royal nicht nur für Reisende gedacht, sondern als Treffpunkt für Berliner, Künstler und Weltbürger gleichermaßen – ein Ort, an dem Kunst, Design und Gastronomie eine harmonische Einheit bilden und doch überraschende Kontraste setzen.
Felix Brüggemann
Bereits das imposante Eckgebäude spricht eine deutliche Sprache. Direkt an der Prachtstraße Unter den Linden, nur ein paar Schritte vom Brandenburger Tor entfernt, erhebt sich das restaurierte Ensemble aus historischen Mauern und modernen Erweiterungen, das Architekt David Chipperfield mit feinfühliger Hand in die heutige Zeit katapultiert hat. Gekrönt wird das Ganze von einer ikonischen Bronze-Kuppel mit einem Wetterhahn des Künstlers Cyprien Gaillard – eine subtile, aber markante Visitenkarte dessen, was den Besucher drinnen erwartet.
Im Inneren setzt sich die künstlerische Vision mit 93 Zimmern, 26 Suiten und einem exklusiven Apartment fort, jedes mit einer durchdachten Gestaltung, die die Materialien und Stile des Berlins der Jahrhundertwende aufgreift.
Felix Brüggemann
Doch das wahre Herzstück dieses Hauses ist die Kunst selbst, die jeden Raum und jede Ecke durchdringt. Kirsten Landwehr, einst Galeristin und erfahrene Kuratorin, hat gemeinsam mit Krist Gruijthuisen vom KW Institut for Contemporary Art eine Sammlung aus über 100 Werken zusammengetragen, die so ausgewählt wurden, dass sie mehr erzählen als nur eine Geschichte – sie sind Berlin pur. In jedem Zimmer, auf den Fluren und in den öffentlichen Räumen begegnet den Gästen die Kunst in ihrer ganzen Vielfalt: Im Restaurant etwa hängen Werke von Cosima von Bonin und Klara Lidén, und an der Fassade prangen leuchtende Lampen von Paul Hance. Das überraschendste Kunstwerk ist eine Installation. Ein massiver Stein von Julian Charrière, der wie ein Denkmal aus der Wand ragt und so einen Raum trennt. Thomas Demand schuf eigens Tapeten für die Zimmer, während Christian Jankowski das Handwerk verewigte – mit Zeichnungen von Luftschlössern der Handwerker, die am Hotel arbeiteten, nun als Lichtskulptur verewigt.
Im Château Royal verschmelzen Architektur, Kunst und Gastfreundschaft zu einem Gesamtkunstwerk.
Details:
Château Royal Berlin
Neustädtische Kirchstraße 3
10117 Berlin